Die FAIRE WOCHE ist bundesweit die größte Fairtrade-Kampagne und der faire Saarpfalz-Kreis ist mit dabei

Mable Matetsu, working at VREL

Mable Matetsu von der Fairtrade-Bananen-Organisation Volta River Estates in Ghana. Foto: TransFair e.V./Nathalie Bertrams

Vom 14. bis 28. September 2018 sind Bürgerinnen und Bürger im Saarpfalz-Kreis eingeladen, die Faire Woche zu besuchen. Zum Jahresthema „Gemeinsam für ein gutes Klima“ kommen Fairtrade-Engagierte und Fairtrade-Interessierte zusammen, um Hintergründe zum Fairen Handel zu erfragen und zu erfahren. Engagierte in Weltläden, Steuerungsgruppen und Schulen tun dies mit Filmvorführungen, Diskussionsforen oder Verköstigungen fair gehandelter Produkte. Ganz besonders begehrt sind dabei Rezepthefte zur Fairen Woche. Sie laden zum Entdecken von Zutaten aus fairem Handel ein.

Fairtrade-Produzenten aus aller Welt stellen ihre Produkte vor

Das Forum Fairer Handel vermittelt in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband Produzentenbesuche. Eigens kommen aktuell Produzent_innen aus Peru, Nicaragua, Bolivien und Ecuador nach Deutschland. Kleinbauern oder Frauenbeauftragte aus den Kooperativen stellen ihre Produkte wie Quinoa oder Kaffee vor. Sie berichten aus den Kooperativen und über die Auswirkungen des Fairen Handels auf ihr Leben. Ziel ist, eine gute Transparenz zu schaffen, ganz nach dem Jahresmotto 2015 „Fairer Handel schafft Transparenz“. Laut TransFair e. V. seien die Gäste auch gespannt darauf, etwas über die Kundenwünsche in Deutschland zu erfahren. Im Fairhandelszentrum Südwest in Saarbrücken sind oft Produzent_innen zu treffen. Dort gibt es u. a. einen guten Kontakt zur PREDA Foundation, einer Menschenrechtsorganisation auf den Philippinen. Sie finanziert sich zum Teil durch den Verkauf von fair gehandelten Mangos. Hauptaufgabe ist die Hilfe für Straßenkinder. TransFair e. V. stellte PREDA 2006 anlässlich der fairen Wochen als Produzent vor. All das erleichterte die Entscheidung für eine Spende an PREDA. Diese wurde aus der von Stadt- und Kreisverwaltung in Homburg organisierten Aktion „1 Bürotasse – 100% fair gehandelter Kaffee“ zusammengetragen.

Gemeinsam für ein gutes Klima

Der Klimawandel mit seinen Folgen für die Länder der Nord- und Südhalbkugel sind nicht zu leugnen. „Gemeinsam für ein gutes Klima“ lässt sich auch für ein gutes Miteinander interpretieren. Das Credo spiegelt sich in der Zusammenarbeit innerhalb der Fairtrade-Kommunen bei Aktionstagen wider. Die Jahresthemen „Fairer Handel wirkt“ in 2016 und „Perspektiven schaffen“ in 2017 rückten so bei den Biosphärenmärkten in St. Ingbert faire Textilproduktionen und Upcycling-Produkte in den Vordergrund. „Hilfe Direkt e. V.“ zeigte Näharbeiten von Frauen der Insel Flores/Indonesien. Und der St.Ingberter Weltladen präsentierte sein Warensortiment an kreativen Upcycling-Produkten ergänzend zur kostenlosen Tauschaktion des Kirkeler Nähkästchens „Stoff- gegen Plastiktasche und Upcycling“.

„Machen Sie aus dem krummen Ding eine gerechte Sache!“

Fairtarde Saarlandpfalz

Damit gab der Banana Fairday den Rahmen für die Fairtrade-Auszeichnungen in den Kitas in Schwarzenacker und in Alschbach. Die Vorschulkinder hatten sich mit ihren Erzieherinnen vorgenommen, beim Einkauf genauer nachzufragen, woher die Bananen kommen. Mit „9 von 10 Bananen verkaufen sich unter Wert“ wird ein größeres Angebot von Fairtrade-Bananen im Einzelhandel eingefordert. Seit beinahe zehn Jahren verteilen der Zweckverband Biosphäre Bliesgau und deren Kooperationspartner in der Biosphäre zur Einschulung eine Brotbox mit gesunden Produkten und einen Riegel aus fairem Handel. Die ABC-Schützen erfahren, wie wichtig ein Frühstück ist und wie wertvoll Lebensmittel sind. In diesem Jahr werden 1.500 Brotboxen in eine kleine Tasche aus GOTS-zertifiziertem Stoff gepackt. Dazu gesellt sich eine fair gehandelte Bio-Banane über BanaFair von kleinbäuerlichen Produzent_innen. Die Verteilaktion in den Grundschulen startet im Oktober, also nach der Fairen Woche. Doch so genau sollte man das nicht nehmen. Ist doch völlig Banane… bru

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